Ute Wöllmann

Künstlerporträt

utewoellmann@gmx.de

Tel: 0049 (0)15750171807

www.utewoellmann.de

Lebt und arbeitet in Berlin.

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland / Messeteilnahmen:

  • 2012, 2013: Art Fair Köln, Galerie ROOT am Savignyplatz
  • 2012, 2013: Kunst Zürich und art KARLSRUHE. Galerie pack of patches, Jena
  • 2017, 2018 und 2019: art KARLSRUHE, Galerie ROOT
  • 2024: artbook.berlin, Künstlerhaus Bethanien, Berlin

 

Werke in Sammlungen:

  • Harvest Art Collection, Zoofenster, Waldorf-Astoria Berlin
  • Sparkassenstiftung Baden-Württemberg
  • Sammlung des Auswärtigen Amt, Berlin
  • Soziale Künstlerförderung, Berlin
  • Sammlung Stadt Sigmaringen
  • und zahlreiche private Sammlungen

Vita:

  • 1962 in Ravensburg geboren
  • 1983-89 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin bei Professor Georg Baselitz
  • 1989 Ernennung zur Meisterschülerin; Einjähriges Stipendium der Volkswagen AG mit Wohn- und Arbeitsmöglichkeit im Künstlerhaus Meinersen
  • 1990 Gründungsmitglied der Künstlerinnengruppe GANGart, gemeinsame Projekte bis 2000
  • 1992-2004 Dozentin für Malerei und Zeichnung an der Freien Kunstschule Berlin, bzw. Freien Akademie für Kunst Berlin
  • 2002 Aufenthaltsstipendium der Aldegrever-Gesellschaft für Südfrankreich
  • 2005 Gründung und seither Leitung der Akademie für Malerei Berlin
  • 2010 Gründungsmitglied der Produzentengalerie ROOT am Savignyplatz; von 2010–2014 deren geschäftsführende Gesellschafterin und seit
  • 2012 deren Galerieleiterin.
  • 2014 Überführung der Produzentengalerie in die inhabergeführte Galerie ROOT und seither deren Leitung. Die Galerie ROOT ist seit 2012 Mitglied im Landesverband Berliner Galerien und seit 2014 jährlich auf der Kunstmesse Art Karlsruhe vertreten.
  • 2022 Artist in Residence der Ludwig-Seeburger-Stiftung in Maulbronn
  • 2024 Artist in Residence, Helissandur, Island
  • Im Januar 2012 erschien im Reimer Verlag Berlin das Buch „Über die Kunst erfolgreich Malerei zu studieren – Ein Lehrbuch“

Artist statement

Meine künstlerische Position zeigt einen Weg, die Natur durch die Kunst zum Leuchten zu bringen.

Ich stelle in meiner Malerei elementare Fragen zum  Formenspiel der Natur. Dies geschieht sehr oft direkt draußen in der Natur als Plein-Air-Malerei. Schlüsselbegriffe meiner Malerei sind Struktur, Materialität, Farbe. Analog zu den Triebkräften in der Natur zeigt meine Malerei eine Poesie von Verflüssigtem, Zerfließendem, Farbbewegungen und Übergängen. Ich möchte den realen vegetativen Kontext in eine fiktive Bildwelt überführen. Malerische Strukturen, Spannungen wie filigran – gestisch, fette – dünne Farbe, Zeichnung – Malerei sind Triebfeder und sinnlicher Anreiz. Gleichzeitig ist dem stark durchkomponierten Malprozess ein hoher sinnlicher Reiz an einem Viel von Bewegung, von Farbe und Spannung eigen.

Die Sinnlichkeit der Farbe ist das Markenzeichen meiner Malerei.

 

Ausgangspunkt meiner Malerei ist die klassische Ölfarbe, die mir als Farbe die maximale Bandbreite von dünnen Lasurschichten zu pastosen Oberflächen bietet. Vielfach arbeite ich alla prima, kombiniere feine und aufwändige  Zeichnungen mit der pastosen Ölfarbe oder übertrage die Techniken der dünnflüssigen Aquarellmalerei in das Ölbild, in dem ich z.B. dünnflüssige Ölfarbe auf dicke Ölfarbe gieße und somit die Grenzen dieser Technik auslote. Nur die alla prima Technik ermöglicht dies. Parallel zur Ölmalerei und zum Aquarell experimentiere ich gerne mit unterschiedlichen Papieren, die ich von meinen Reisen aus China und Madagaskar mitgebracht habe und teilweise auch mit der Ölmalerei kombiniere. Auch hier ist es die Materialität der dicken, handgeschöpften Papiere aus Nepal, der Blütenpapiere aus Madagaskar oder der feinen Chinapapiere, die unmittelbaren Einfluss auf meine Arbeit nimmt und mich inspiriert.

Obwohl Landschaft den Ausgangspunkt meiner Malerei markiert arbeite ich abstrakt. In den Landschaften, die ich plein-air male, geht es mir um ein Surrogat aller Eindrücke dieser Landschaft, die ich in Malerei übersetze. Ich  erweitere  die Bildwelt ins offene Unbekannte, rätselhaft Kosmische, entwickle eine poetische, narrative Bildsprache mit hoher farblicher Intensität und Ästhetik.

Die sinnlichen Angebote der Landschaft transkribiere ich in malerische Texturen. „Text“ und „Textur“ sind durchaus wörtlich zu verstehen. So ist es auch folgerichtig, dass sich Wörter direkt in meinen neusten Bildern ausgebreitet haben. Lyrik und Poesie waren mir immer schon eine wichtige künstlerische Begleitung. Die bildhafte, einer Naturbeobachtung entlehnte und verdichtete Sprache, inspiriert mich zu eigenen Bildfindungen.

Einzelausstellungen

1988 Der siebte Himmel, Haus der Begegnung, Ulm
1989 Mensch und Landschaft, Galerie der Kreissparkasse Ravensburg
1990 Stipendiaten im Künstlerhaus Meinersen, Kunstverein Gifhorn
1990 Berlin spezial, Galerie Axel Thieme, Darmstadt
1990 Arbeiten auf Leinwand und Papier, Galerie Waltraud Schäfer, Hamburg
1991 Neue Papierarbeiten, Schloßgalerie, Wörth a.d. Donau
1992 Neue Arbeiten, Galerie der Kreissparkasse Ravensburg
1997 Botanische Elemente und Gedankenfelder, Parkhaus Tiergarten (Kunstamt Tiergarten), Berlin
1997 Malerei, Galerie der Kreissparkasse Ravensburg
1998 Galerie Lindern, Lindern
1998 Ludwig-A.-Meyer-Haus, Guben
1998 Städtische Galerie ‚Alte Schule‘, Sigmaringen
2001 Botanische Elemente – Malerei, Galerie der Kreissparkasse Wangen
2002 La Provence des villages, Galerie Bodek, Hannover
2006 Ute Wöllmann – Neue Arbeiten aus dem neuen Atelier, Akademie für Malerei Berlin
2010 Das Gewebe der Luft, Galerie Bodek, Hannover
2010 Land and Islands, ROOT am Savignyplatz, Berlin
2011 Schattenfrüchte fallen von den Wänden, Galerie der Kreissparkasse Ravensburg
2011 Rose coloured times, ROOT am Savignyplatz, Berlin
2011 Feucht fall’ ich in die Blüten, Raum für Kunst und Natur, Bonn
2012 L_e.s[]e* f r ü:: c|h t. []e, ROOT am Savignyplatz, Berlin
2013 Aus den Träumen wird das Gold gewaschen, Galerie pack of patches, Jena
2013 Schauinsland, ROOT am Savignyplatz, Berlin
2013 Naturschön – Malerei von Ute Wöllmann, Galerie Botanisches Museum Berlin-Dahlem
2015 Rosen. Schatten. Rosen, mit Skulpturen von Ellen Mäder-Gutz, Galerie ROOT, Berlin
2016 Fremdes Dickicht, mit Skulpturen von Ursula Commandeur, Galerie ROOT, Berlin
2017 Spiritus floralis, mit Skulpturen von Yi-Zheng Lin, Galerie ROOT, Berlin
2017 In diesen Tagen steh ich auf mit den Birken, Raum für Kunst und Natur, Bonn
2018 Biological signs, mit Skulpturen von Reiner Maria Matysik, Galerie ROOT, Berlin
2019 Bachmann in Farbe, Anna@KV2, Korte Vijverberg 2, Den Haag in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Botschaft Den Haag, der Deutschen Bibliothek Den Haag und New German Art
2021 Ute Wöllmann – gedichtete Sprache verdichtete Malerei, Galerie ROOT, Berlin
2022 Bilder um das Wort, Ludwig-Seeburger-Stiftung, Maulbronn
2023 Hier ward mein erster Jugendtraum, Galerie der Kreissparkasse Ravensburg
2023 Tage vor Ort, Kunstverein Vaihingen /Enz
2023 Bilder um das Wort, Kunstverein Bretten
2024 Tage vor Ort, Kunstverein Templin
2025 Tage vor Ort, Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Fabian in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Bildende Kunst Ostholstein e.V., Bad Schwartau
2025 Sichtweisen, mit Andreas Amrhein, Galerie ROOT, Berlin

2026 Bilder um das Wort – Tage vor Ort, Neuer Kunstverein Regensburg, Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg, Vernissage am Do 29.1.26 um 19 Uhr; Ausstellungsdauer 30.1. – 1.3.26; Tage vor Ort: Ute Wöllmann ist täglich von 15 – 17 Uhr in der Ausstellung anwesend; Finissage So 1.3. 14 – 18 Uhr

Ausstellungen

Tsagaan Suvarga-Mongolei

Lorem ipsum dolor sit amet

Khongoriin Els-Mongolei

Lorem ipsum dolor sit amet

Der Acker der die Wolke zieht

Lorem ipsum dolor sit amet

 

Bayan Zag-Mongolei

Lorem ipsum dolor sit amet

 

(1990–2000)

Ausstellungen mit der Künstlerinnengruppe GANGart

1990 MitgeGANGen-Mitgefangen, Atelier Helmkestraße, Hannover (Katalog: GANGart – Heuer, Homoth, Moerker, Wöllmann; Katalogfinanzierung durch das Niedersächsische Frauenministerium und der HdK Berlin/Frauenprojektförderung)
1991 Teilnahme an der Freien Berliner Kunstausstellung mit Das imaginäre Quatrichon – GANGart zeigt ein Bild, das nicht zu sehen ist (G, Katalog: Freie Berliner Kunstausstellung 1991)
1991 MitgeGANGen-Mitgefangen, Atelier Biesenthalerstraße, Berlin (Katalog: Gangart-Quatrichon; Katalogfinanzierung durch die Senatsverwaltung für kulturelle Angelegenheiten, Abteilung Frauenprojekte)
1991 Im GANGe, Galerie am Maxwehr, Landshut (Katalog: GANGart IM GANGe – Übermalte Kunstkritiken; Hrsg. Galerie am Maxwehr)
1991 Intervall 91, Lichthof der TU Berlin (Katalog: Intervall 91 – Frauenprojekte an der HdK 90; Hrsg.: HdK Berlin)
1992 Kulturamt Schloß Neersen, Willich
1992 Galerie Art Studio, Deinste
1992 Experimentelle Lithographie, Henry-Kahnweiler-Haus, Rockenhausen
1994 Kunsthaus Nürnberg u.a. Variabilé Nr. 1
1995 Variabilé Nr. 2, Städtische Galerie KUBUS, Hannover (Katalog I: GANGart Variabilés ; Katalogfinanzierung durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Hannover und die Niedersächsische Lottostiftung; das Ausstellungsprojekt wurde gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung)
1995 Variabilé Nr. 3, Städtische Galerie BWA Arsenal, Poznan (Polen)
1995 Erste Freundeskreisausstellung, Atelier Badehaus Moabit, Berlin
1996 Variabilé Nr. 4, Padel’s Mühle, Eisenhüttenstadt
1996 GANGart- Variabilé Nr. 5, Maclaurin Art Gallery, Ayr (Schottland)
1996 GANGart- Variabilé Nr. 6, Galerie im Körnerpark, Berlin (Katalog II: Variabilés; Hrsg. Bezirksamt Neukölln/Kulturamt)
1996 Zweite Freundeskreisausstellung, Atelier Badehaus Moabit, Berlin
1997 Variabilé Nr. 8, Kunstraum Alter Wiehrebahnhof, Freiburg
1997 Variabilé Nr. 9 auf der Experimentelle 9, Schloß Randegg, Gottmadingen (G, Katalog: Experimentelle 9, Schloß Randegg 26.7.-24.8.1997, Hrsg. Förderverein für Kultur, Galerie Titus Koch, Gottmadingen)
1997 Dritte Freundeskreisausstellung, Atelier Badehaus Moabit, Berlin
1998 Vierte Freundeskreisausstellung, Atelier Badehaus Moabit, Berlin
1999 Fünfte und letzte Freundeskreisausstellung, Atelier Badehaus Moabit, Berlin
2000 10 Jahre GANGart, Galerie Nord, Berlin
2025 ROOT on the road – Künstler ohne Obdach, Galerie ROOT, Berlin
2026  DER ROTE FADEN | DEN RØDE TRÅD, Galerie ROOT, Berlin
2026 ROOT on the road – Nachlass loslassen, Wohnung Wöllmann, Angerstr. 23, 88213 Ravensburg

de_DE