Jim Avignon

1965 geboren, lebt und arbeitet in Berlin.

Er agiert als Maler, Musiker, Illustrator und Konzeptkünstler. Zentrum seines Arbeitens ist Berlin, speziell die dortigen Techno-Clubs.

Eastside Gallery Layout at Galerie ROOT

East Side Gallery

Ein bekanntes, öffentlich zugängliches Werk ist ein von ihm bemalter Abschnitt des längsten, erhaltenen Berliner Mauerabschnittes, der East Side Gallery. Im Oktober 2013 übermalte Avignon in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion sein eigenes, unter Denkmalschutz stehendes Mauerbild von 1991 mit Unterstützung mehrerer Kunstschülerinnen und Kunstschüler, sowie Studentinnen und Studenten der Akademie für Malerei Berlin, ohne eine Genehmigung dafür zu besitzen und wofür er viel Kritik geerntet hat. Die Aktion wurde mit einem Workshop für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Akademie für Malerei Berlin vorbereitet und von ZDF/arte begleitet, wozu 2014 eine 26 minütige Sendung „Mission incognito – Jim Avignon“ produziert worden ist. Im Zuge dieser Vorbereitung wurden zwei 9 m lange und 3 m hohe Packpapierarbeiten mit Acrylfarbe als Entwürfe für das zu realisierende Bild auf dem Mauerabschnitt erstellt.

Künstlerische Position

Avignon ist dafür bekannt, dass er seine in hohem Tempo zahlreich produzierten Bilder oft zu sehr niedrigen Preisen verkauft oder gar verschenkt. Seine Kunst wurde deswegen auch schon als Cheap Art bezeichnet. Er selbst sagte mir in einem Gespräch zur Vorbereitung des Workshops an der Akademie für Malerei Berlin 2013, dass ihn der normale Kunstmarkt mit seinen Akteuren nicht so interessiert und er sich mit seinen Preisen und seinem Agieren auch bewusst ausserhalb dieser Strukturen platziert, weil er die Menschen erreichen möchte und nicht den Kunstmarkt. So vermarktet er sich am liebsten auch selbst und bezeichnet sich als den „schnellsten Maler der Welt“. Seine offizielle Karriere als Maler begann er in den frühen 1990er Jahren mit Dekorationen und Bühnenbildern für Rave-Veranstaltungen. Zentrales Motiv in seiner Kunst ist die Schnelligkeit, der Ausdruck des „Lebensgefühls der Generation Techno“ und „das Scheitern des Individuums“ in einer sich ständig beschleunigenden Welt. Günter Reznicek weist in seinem Vorwort zu Avignons Bildband TV made me do it darauf hin, dass es kaum einen Club in Berlin gebe, in dem Avignon nicht schon ausgestellt habe. Trotz der an die Popkultur angelehnten Umsetzung beziehen sich Avignons Bilder oft kritisch auf die Gegenwartsprobleme wie Bestechung und Korruption oder den Mangel an wirklicher Kommunikation in der sogenannten Informationsgesellschaft.

Ausstellungen

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Fundstücke – Archäologie der Zukunft

2019–2023 – Buntstift auf Karteikarte, je 10,5 × 14,8 cm, gerahmt, Zeichnung

 

Land-Serie

2017–2021 – Tusche & Aquarell auf Zeitschriftenpapier, je ca. 20 × 27 cm, gerahmt, Malerei

Blaues Archiv

2023 – Mixed Media auf Papier, variable Formate

Innenansichten

2020 – Objektcollagen und Zeichnung, Installation

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