Hotsunday 2018

//...ein letztes Mal in dieser Art!

5. und letzter HOTSUNDAY am 18. November 2018

Ausstellungsdauer: 5. November bis 23. November

Vorbesichtigung Online und i.d. Galerie-ROOT: 5.11. – 17.11.2018
Öffnungszeiten:
Mo – Fr 9.30 – 12.30 Uhr
Mo, Di, Do, Fr 14.30 – 17 Uhr

Bereits ab dem 5. November können die Werke im Original in der Galerie ROOT und digital auf der Webseite vorbesichtigt werden.
Der Hot Sunday findet am Sonntag, den 18. November von 12 – 24 Uhr in der Galerie ROOT statt.
Nur an dem „Hot Sunday“ haben Fans der Galerie ROOT und alle, die es werden wollen die einmalige Gelegenheit, aus den Kunstwerken ihre Favoriten zu 50% des normalen Galeriepreises zu erwerben.

Wie schon in den letzten Jahren können auch in diesem Jahr wieder Skulpturen erworben werden!



„5. Hot Sunday“
Gruppenausstellung mit Künstlerinnen und Künstlern der Galerie ROOT:


1963 in Marburg geboren, Kindheit in Liberia, Westafrika, Jugend in Hannover; lebt und arbeitet in Berlin | 1985 -1992 Studium an der Hochschule der Künste Berlin bei Barbara Heinisch und Walter Stöhrer | 1988 Studienaufenthalt an der Slade School of Fine Art, University College, London | 1989 Gastsemester an der Grafikskolan Forum, Malmö | 1990 Semester an der School of the Art Institute of Chicago | 1992 Meisterschüler der Hochschule der Künste Berlin | 1996 – 2004 Lehrauftrag für Radierung, Freie Kunstschule Berlin und Freie Akademie für Kunst Berlin | Seit 2005 Lehrtätigkeit an der Akademie für Malerei Berlin | 2010 Artist in Residence, Alexander Ochs Galleries Beijing, China

Andreas Amrhein ist ein figurativer Geschichtenerzähler, der Elemente aus dem Alltag und der Werbung, aus Literatur, Film und Comic vielschichtig kombiniert und in neue Bildkontexte setzt. Schrift ist dabei ein ebenso wichtiges Gestaltungsmittel, wie ein wilder gestischer Farbauftrag oder die bestechend realistisch gemalten historischen Porzellanfiguren. Diese sind seit einigen Jahren zu einem wichtigen Bildmotiv geworden, um die herum sich seine Bildwelten ranken. Gestische Pinselstriche wechseln sich ab mit zarten Linien, aquarellhafte Flächigkeit und skizzenhafte Zeichnung mit detailgetreuer, realistischer Malerei. Ein bildgewaltiger malerischer Kosmos, virtuos vorgetragen.


geb. 1957 in München | lebt und arbeitet in Berlin | 1986–95 Teilnahme an Kursen am Toledo Museum of Art, USA | 2000–02 Studium an der Freien Kunstakademie Rhein/Ruhr, Essen | 2008 – 2014 Studium an der Akademie für Malerei Berlin, Meisterschülerin von Andreas Amrhein |
Messeteilnahmen: 2012 / 2013 CAR Essen, Galerie ROOT | 2016 art KARLSRUHE
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen: Auswärtiges Amt, Sammlung des rbb

Juliane von Arnim widmet sich in ihrem Werk überwiegend der Natur in Form von Landschaftsbildern oder Ansichten von Pflanzen und Insekten. Sie spürt dabei dem Ungewöhnlichen im Vertrauten nach. Sonderbare Farb- und Lichtstimmungen sind das Markenzeichen ihrer Bilder. Ungewöhnlich erscheinen einem die Bildausschnitte und Beleuchtungen der ländlichen Szenarien, verlassener Landschaften und Orte zumal ihre Aufmerksamkeit vor allem auf besonderen Bauten und einsamen Gehöften liegt, die eine eigentümliche Stimmung einer gespannten Ruhe vermitteln.

geboren 1951 in Lüneburg, malt seit 1990 und studierte von 2009 bis 2014 Malerei an der Akademie für Malerei Berlin und ist Meisterschülerin von Ute Wöllmann. Sie lebt und arbeitet in Eckernförde und Berlin.
Messeteilnahmen: 2012 CAR Essen, Galerie ROOT am Savignyplatz, Berlin | 2013 Art Fair Köln, Galerie ROOT am Savignyplatz, Berlin | 2014 Art KARLSRUHE, Galerie pack of patches, Jena | 2015 / 2016 art KARLSRUHE, Galerie ROOT
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen: 2013 Sammlung des Auswärtigen Amts

Margit Buß arbeitet mit Alcydharzlacken und Acryllacken. Prozesshaft arbeitet sie mit der Eigenständigkeit und Eigendynamik der Farben. Die Eigenwertigkeit der Farben steht im Fokus ihrer Malerei. Textur und Herstellungsweise eines Bildes, die Materialität der Farbsubstanzen, stehen im Fokus ihrer Aufmerksamkeit. Die hochglänzende glatte Bildoberfläche bildet einen spannungsvollen Kontrast zu den brodelnden Farbströmen und führt uns die Urgewalt und Sinnlichkeit von Farben vor Augen.

1952 geboren in Berlin, lebt und arbeitet seit 1974 im Landkreis Lüchow-Dannenberg
2007 – 2012 Studium an der Akademie für Malerei Berlin, Meisterschülerin von Andreas Amrhein
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen: 2013 Sammlung des Auswärtigen Amts

Das Markenzeichen von Irmgard Bornemann ist die fette Ölfarbe, dick aufgetragen. Eine altmodisch-gemusterte, rote Velourstapete lieferte zunächst Relief, Motiv und Muster, die Irmgard Bornemann mit pastos aufgetragener Farbpaste ergänzt hat. Im Laufe der Zeit traten die eincollagierten Tapetenstücke immer mehr zugunsten einer freieren Komposition zurück. Nun sind die Singvögel, Kakadus, Raben und Wölfe oft nur noch Anlass für ein freieres Spiel reliefartig aufgetragener Farbmassen, die sie in verschiedenen monochromen Serien durchgespielt hat. Ihren neusten Arbeiten für den Hot Sunday liegen schrundige Baumrinden als Untergrund und skulpturale Vorlage für ihre pastose Ölmalerei zugrunde.


1954 geboren in Grünstadt, Pfalz, lebt und arbeitet in Hamburg.
1974-80 Studium Visuelle Kommunikation Hochschule für Gestaltung Offenbach a.M. | 1976-79 Gaststudium Freie Kunst Hochschule für Bildende Künste Frankfurt a.M. | 1981-87 Studium Freie Kunst bei Gotthard Graubner, Hochschule für Bildende Künste Hamburg | 1983 Gastatelier Künstlerhaus Rom, Arbeitsaufenthalt | 1984 Eduard-Bargheer-Stipendium | 1988 Arbeitsstipendium der Freien und Hansestadt Hamburg | 2004 Deutscher Spielraum-Preis
| seit 1994 Lehraufträge für Malerei und Zeichnung: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Gastprofessur (Pentiment) Bildkunst Akademie Hamburg ; Akademie für Malerei Berlin 
Studiencolleg im Photo.Kunst.Raum. Hamburg; Kunstakademie Salzburg; Akademie der Bildenden Künste Kolbermoor

Martin Conrad hat ein riesiges zeichnerisches Archiv angelegt, das er kontinuierlich weiter ausbaut und auf das er immer wieder zugreift. Es stammt aus unterschiedlichen Bereichen der Biologie, Archäologie, sowie alltäglichen Betrachtungen. Es kennzeichnet auch gleichzeitig sein künstlerisches Interesse, das man mit der Transformation des Gesehenen in Erinnertes beschreiben kann. Die unmittelbare Gegenwart der Farbe in seinen Bildern rührt dabei an vorsprachliche Empfindungen, das Lesen der die Farbfelder überlagernden Zeichnungsfragmente regt die Assoziationsfähigkeit des Betrachters an. In die Bildwelten mischen sich persönliches und kollektives Gedächtnis der Archetypen. Den Bildern wohnt keine vorbestimmte Bedeutung inne, sie fordern ein neue Lesart, ein neues Bildsehen.

1956 geboren in Demmin/Mecklenburg-Vorpommern; lebt und arbeitet in Berlin | Seit 1991 führten sie Malreisen nach Norwegen, Island, Grönland, Lettland, Weißrussland, Italien, Frankreich und Deutschland | Nach zehnjähriger Tätigkeit als Informatikerin und zwanzigjähriger Tätigkeit als Kulturmanagerin studiert sie seit 2012 an der Akademie für Malerei Berlin bei Ute Wöllmann.

Marita Czepa thematisiert in ihren Arbeiten die Gefährdung der Natur durch den Menschen. Als Konsequenz dieser Haltung kauft sie seit Jahren keinerlei Papier oder andere Malgründe, sondern arbeitet ihre betörenden realistischen Zeichnungen und farbkräftigen Aquarelle ausschließlich auf gefundenen oder gebrauchten Materialien: Papiertüten, abgerissene Plakate, auf der Straße gefundene Kartons, alte und gebrauchte Briefumschläge, alte Karteikarten, usw. In dieser Kombination sind eindringliche Arbeiten entstanden, die aber vor allem durch ihre künstlerische Virtuosität bestechen. Besonders interessiert sie der Boden als Archivar menschlichen Lebens


1953 in Marburg an der Lahn geboren | 2007–2012 Studium an der Akademie für Malerei Berlin, Klasse Ute Wöllmann | 2015 Ernennung zum Meisterschülerin von Ute Wöllmann | 2010 Mitglied im Cercle Artistisque de Luxembourg
Nach 20 Jahren Luxemburg lebt und arbeitet Eva Erbacher seit 2012 in Berlin
2012 Stipendium des Landes Luxemburg: Cité Internationale des Arts, Paris
Messeteilnahmen: 2011 cutlog Paris | 2014 art KARLSRUHE, Galerie ROOT

Die Formen in Eva Erbachers Bildern entstehen organisch aus dem Malprozess heraus, vielfach bestimmt ein genau definierter Gestus Farbauftrag, wie zum Beispiel mit viel Verve aufgetragene Farbflecke, an deren Rändern die Farbe zur Seite spritzt. Die permanente Wiederholung der immer gleichen Handlung, die über viele Schichten zur malerischen Verdichtung führt und dabei dennoch leicht und transparent wirkt, ist ein Merkmal ihrer Bilder. Eva Erbacher erzeugt mit ihrer Malerei eine fragile räumliche Wirkung in dem sie die Farbflecken in einem pulsierenden Schwebezustand hält

Ausbildung und langjährige Tätigkeit im pharmazeutischen Bereich.
Seit 2012 Studium der Malerei an der Akademie für Malerei Berlin bei Ute Wöllmann Am 20.10.2017 Öffentliche Präsentation mit Vortrag zum Abschluss des Studiums. Hanne Karch wohnt und arbeitet in Sinsheim bei Heidelberg und auf La Palma.
Ausgangspunkt der farbkräftigen Malerei von Hanne Karch ist die Natur, vor allem der Wald, der mit seinen rasterartigen Vorgaben durch die Baumstämme ein architektonisches Gerüst für ihre Bildkompositionen vorgibt. Hanne Karch setzt organische Formzugaben hierzu in Spannung. Ein variantenreiches malerisches Spiel beginnt, welches sie virtuos beherrscht. Mit ihrem Mut zur Farbe eröffnet sie uns Betrachtern malerische Erlebnisräume, die jenseits von Wald und Natur liegen.

geb. 1949 in Aalen-Unterkochen | 1969 – 1973 Studium Kunst und Deutsch an der PH Weingarten | 1973 – 1983 Wohnsitz in Berlin, Ateliergemeinschaft und intensive Auseinandersetzung mit Malerei und Grafik u.a. bei Peter Sorge und Maina Miriam Munsky, 1983 Wohnsitz in Blaubeuren | 1998 Sommerakademie Irsee bei Prof. Schoofs | seit 2004 Wohnsitz und Atelier in Blaustein-Weidach
2004 bis 2016 regelmäßig Teilnahme an der art KARLSRUHE
Preise: 2008 Grafikpreis der Stadt Senden | 2010 Preis der Arno-Buchegger-Stiftung / Augsburg, EckeGalerie
Öffentliche Ankäufe: Ulmer Museum, Regierungspräsidium Tübingen, Regierungspräsidium Stuttgart, Sparkasse Ulm, Landratsamt Neu-Ulm, Edwin-Scharff-Museum Neu-Ulm, Landesbank BadenWürttemberg, ULMER KUNSTSTIFTUNG PRO ARTE, Stiftung Sparkasse Biberach pro arte

Norbert Klaus arbeitet mit Reisig. Sein Arbeitsmaterial sind die Reisigruten von Buschwerk und Hecken, von Sträuchern, die er in einem ersten Schritt zu verdichteten Flechtwerken aus Ästen steckt. Danach erfolgt der formgebende Beschnitt. Die Skulptur mit ihrer kleinteiligen, brüchigen Oberfläche entsteht. Die formumschließenden Flächen bestehen aus einer Vielzahl von runden und ovalen Schnittflächen. Das Grundvokabular der Reisigskulpturen sind Kugel, Kubus, Quader, Zylinder, liegend, stehend, hängend. Die Skulpturen leben von dem Widerspruch von Geometrie und Natur, urwüchsig – genormt, schrundig – glatt. Norbert Klaus lebt und arbeitet in ländlicher Umgebung bei Ulm, er hat sich ein altes Bauernhaus als Atelier ausgebaut, sein Arbeitsmaterial entstammt der ihn umgebenden Landschaft. Eine zweite Arbeitslinie sind Prägedrucke mit Reisig.

1964 in Ulm geboren, studierte – nach seiner Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer in Ulm – von 1991 bis 1997 Bildhauerei an der Muthesius Hochschule für Kunst und Gestaltung in Kiel bei Prof. Jan Koblasa. Zahlreiche Arbeiten befinden sich im Öffentlichen Raum im In- und Ausland und sind im Besitz von Firmen, Konzernen, Banken, Museen und privaten Sammlungen. Jo Kley lebt in Kiel und arbeitet in einem stillgelegten Kieswerk bei Bordesholm. Durch die Teilnahme an zahlreichen nationalen und internationalen Symposien und Wettbewerben, den Erhalt vieler Preise und Stipendien sowie mehr als 100 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland hat sich Jo Kley weltweit Anerkennung als Bildhauer erworben. Über 75 mittel- und großformatige Arbeiten befinden sich in 19 Ländern im öffentlichen Raum. Seit 1998 verfolgt er sein Kunstkonzept „KleyCity“ mit der Idee, in möglichst vielen Ländern der Erde eine Turmskulptur zu errichten, um gleichsam ein Band der Völkerverständigung zu knüpfen.

Sabine Kybarth; 1957 geboren in Chemnitz
seit 2001 nebenberufliche künstlerische Tätigkeit
2011–18 Studium an der Akademie für Malerei Berlin
Januar 2018 Abschluss des Studiums und Ernennung zur Meisterschülerin von Ute Wöllmann
lebt und arbeitet in Bielefeld und Berlin

Ausstellungen
2018 Öffentliche Präsentation zum Abschluss des Studiums, Akademie für Malerei Berlin
2015 Öffentliche Präsentation zur Aufnahme in das Masterstudium, Akademie für Malerei Berlin
2013 Öffentliche Präsentation zur Aufnahme in das Hauptstudium, Akademie für Malerei Berlin
Gruppenausstellungen in Bielefeld und im Rahmen der Offenen Akademie in Berlin

Christoph Primm
1947 geboren in Berlin | Studium der Romanistik und Slawistik in Berlin, bis 2000 als Dokumentar am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik tätig | Bis 2012 in der Pressedokumentation des Deutschen Bundestages | 2006–2011 Studium der Malerei an der Akademie für Malerei Berlin in der Klasse Ute Wöllmann | 2011 Meisterschüler von Ute Wöllmann | Er lebt und arbeitet in Berlin.
Messeteilnahmen: 2011 cutlog Paris (nominé pour le prix ARTE/Cutlog 2011) | 2013 ART.FAIR Köln | 2014 POSITIONS.BERLIN | art KARLSRUHE

Die Stärke von Christoph Primm ist das Spannungsverhältnis von Farbe und Struktur. Er schichtet die unverdünnte Farbe zu komplexen Kompositionen und macht das Malerische selbst zum Gegenstand der Betrachtung. Auf den ersten Blick sind seine Bilder gestische Abstraktionen. Auf den zweiten Blick lässt sich in den Bildern ebenso Zeichenhaftes entdecken. Die offenen Bildformen aktivieren das Miterleben des Farbvortrags und des Malvorgangs.

Handelsschule Linz, Europäische Sekretärinnen-Akademie Wien | 1994–2000 Int. Sommerakademie Salzburg, Prof. Jacobo Borges | 2000–03 Lehrgang Kunstuniversität Linz, Prof. Dietmar Brehm | 2001–06 Studium Kunstwissenschaft und Philosophie an der Katholisch-Theologischen Universität, Linz | 2007–11 Studium der Malerei an der Akademie für Malerei Berlin; Meisterschülerin von Ute Wöllmann
Ingeborg Rauss lebt und arbeitet in der Nähe von Linz in Österreich.
Messeteilnahmen: u.a. 2011 ART cutlog Paris mit Galerie ROOT | 2012/2013 Art Fair Köln, Galerie ROOT | 2014 / 2015 / 2016 art Karlsruhe, Galerie ROOT

Ingeborg Rauss bringt mit den Methoden der philosophischen Hinterfragung sowohl den visuell gesellschaftlichen Alltag als auch die Mannigfaltigkeit der Ordnungssysteme in eine eigene Form. Die Malerei ist für sie ein analytisches Instrument der Weltaneignung. International lesbare Piktogramme und persönliche Bildkürzel dienen ihr als Ausdrucksmittel. Der Raster ist dabei das über alles herrschende Ordnungsprinzip, bei dem sie sich inspiriert zeigt von Op-Art und Konkreter Kunst, ohne aber bei deren Ungegenständlichkeit und Konzentration auf Wahrnehmungsfragen zu verharren.

1962 in Ravensburg geboren. Lebt und arbeitet in Berlin.
1981-83 Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart | 1983-89 Studium der Malerei an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Georg Baselitz | 1989 Ernennung zur Meisterschülerin | 1989 Einjähriges Stipendium der Volkswagen AG mit Wohn- und Arbeitsmöglichkeit im Künstlerhaus Meinersen | 1990 Gründungsmitglied der Künstlerinnengruppe GANGart (1990-2000) | 1992 -2004 Dozentin für Malerei und Zeichnung an der Freien Akademie für Kunst- und Projektstudium Berlin (ehemals Freie Kunstschule Berlin) | 2002 Einmonatiges Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft mit Wohn- und Arbeitsmöglichkeit in Südfrankreich | 2005 Gründung und seither Leitung der Akademie für Malerei Berlin (www.a-f-m-b.de) | 2010 Gründungsmitglied der Produzentengalerie ROOT am Savignyplatz, Berlin (www.rootgalerie.de); 2010 – 2014 deren geschäftsführende Gesellschafterin und Galerieleiterin | 2012 Im Januar erscheint im Reimer Verlag Berlin das Buch „Über die Kunst erfolgreich Malerei zu studieren – Ein Lehrbuch“ | 2014 Gründung und Leitung der Galerie ROOT UG (haftungsbeschränkt)
Messeteilnahmen
Arbeiten in Sammlungen: Sammlung des Auswärtigen Amtes der BRD; Sammlung der Sparkassenstiftung; diverse private Sammlungen
Messeteilnahmen: 2012 / 2013 Kunst Zürich und art KARLSRUHE mit Galerie pack of patches, Jena, 2012 ART.FAIR Köln, Galerie ROOT

Ute Wöllmann bevorzugt unspektakulären Motive: Der Blick in eine Hecke, ins Gebüsch und Unterholz auf ein Stück Wiese inspirieren sie für ihre Malerei. Die Lineatur der Zweige im Unterholz, die von der Natur in grünen Strichen gezeichnete Fläche eines Rasenstücks, die kompositorische Verteilung von Blüten in einem Busch sind Ausgangspunkte für die malerische Umsetzung ins Bild. Dabei interessiert sie die Struktur, der Duktus, die Ballung und die Leere als Ausdruck der Energie des Vegetativen. Mit den Gedichten von Ingeborg Bachmann fühlt sie sich hierin stark verbunden, die für sie ein Stück Natur und dadurch Inspiration sind, weil auch Ingeborg Bachmann mit starken Bildern aus der Natur Gefühlszustände verdichtet.


Liebe Fans der Galerie ROOT, liebe Künstlerinnen und Künstler,

ich möchte mich sehr herzlich bei den Fans der Galerie ROOT und den Künstlerinnen und Künstlern bedanken, die in den letzten 4 Jahren die Idee tatkräftig, nämlich mit Kunst und Geld, unterstützt haben.

Der Hot Sunday hat den schwierigen Start der Galerie ROOT, die aus der missglückten Zusammenarbeit mit einer anderen Galerie mit der sich die beiden Galerien die Unterhaltungskosten für die alten, sehr großen und sehr schönen Galerieräume in der Carmerstraße 11 geteilt und wechselnd bespielt hätten, hervorgegangen ist. Wie viele von Euch / Ihnen wissen, musste ich alleine den Verpflichtungen aus dem damaligen Gewerbemietvertrag nachkommen. Dies und der folgende Rechtsstreit haben mich sehr viel Geld gekostet – die junge Galerie ROOT hätte diese schwierige Zeit finanziell ohne die Fans der Galerie und dem dazu gehörenden Event, dem Hot Sunday, nicht überstanden. Seit Februar 2018 sind die Restschuld und sämtliche finanziellen Folgen nur mehr Geschichte. Die andere Galeristin ist in die Privatinsolvenz gegangen, deswegen habe ich von ihr, und werde dies auch in der Zukunft nicht, keinen Cent gesehen – und dies obwohl ich den Rechtstreit vor Gericht gewonnen habe. So ist das manchmal im Leben. Ich werde jedoch in Zukunft in diese Geschichte keine Energien mehr stecken. Für mich ist das aus und vorbei.

Und nun kommen wir zur Zukunft.

Zwar aus der Not geboren, aber als Idee, wie ich nach wie vor finde, sehr betörend! Ich habe eigentlich gedacht, dass die Idee des Hot Sunday viel mehr Leute begeistern würde: Man zahlt regelmäßig monatlich oder jährlich eine gewisse Summe, für die man Kunst kaufen möchte, und bekommt an einem Tag X eine Auswahl an Kunstwerken präsentiert, die man innerhalb dieses einen Tages X für die Hälfte des sonst üblichen Galeriepreises kaufen kann. Man kann auf diesem Weg sehr preiswert Kunst der Künstler der Galerie ROOT und durchaus auch des weiteren Umfelds der Akademie für Malerei Berlin kaufen und auf diesem Weg eine eigene Sammlung aufbauen oder eine bestehende Sammlung erweitern. Die Galerie ROOT weiß aufgrund der bestehenden Fanverträge sicher, dass jedes Jahr für eine Summe X Kunst angekauft wird. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler wissen ebenfalls, dass auch ihre Kunstwerke einem Käuferpublikum angeboten werden, die sich für eine Summe X Kunstwerke aussuchen werden, die Chance, dass die Wahl auf eines der eigenen Kunstwerke fällt ist bei diesem Projekt sehr groß. Ich hatte die Vision in fünf Jahren über diesen Weg einen großen Käufer- und Sammlerkreis für die Galerie aufgebaut zu haben.
So viel zur Vision.
Die Realität ist leider so, dass sich der Käuferkreis in den zurückliegenden Jahren nicht erwartungsgemäß vergrößert hat. Trotz massiver Werbemaßnahmen ist es beim alten, kleinen Kreis der Käufer geblieben, der vor allem dem Engagement der Künstlerinnen und Künstler selbst geschuldet ist, die unbedingt wollten, dass die Galerie ROOT bestehen bleibt. Und so ist es an der Zeit den Tatsachen ins Auge zu blicken. Der Aufwand, den alle Beteiligten rund um den Hot Sunday betreiben müssen, ist zu groß und zu teuer.

Und so wird es bereits in diesem Jahr den Hot Sunday der letzten Jahre nicht mehr geben.
Es wird in diesem Jahr lediglich eine Gruppenausstellung mit Werken der Künstlerinnen und Künstler der Galerie geben, die aber bereits nicht mehr so wie bisher verpflichtend exklusiv für dieses Event erstellt worden sind. Gleichwohl erhalten alle Fans ein letztes Mal die Möglichkeit diese Kunstwerke am Tag des angekündigten

Hot Sunday am Sonntag, 18. November 2018 in der Zeit von 12 Uhr bis 22 Uhr
Galerie ROOT
Hardenbergstr. 9, Vorderhaus 2. Stock
10623 Berlin

für die Hälfte des üblichen Galeriepreises zu kaufen. Die ausgestellten Werke werden ebenfalls wieder auf der Webseite www.galerie-root.de unter Hot Sunday 2018 eingestellt. Ich habe zu Beginn des Jahres dies mit den Künstlerinnen und Künstlern so besprochen: Für die bestehenden Verträge sind die Künstlerinnen und Künstler ein letztes Mal dazu bereit ihre Werke an diesem Tag für 50% des üblichen Galeriepreises zu verkaufen. Hiermit werden aber alle bestehenden Verträge zum Ablauf des Hot Sunday am 18.11.2018 gekündigt. Alle Ansprüche verfallen danach. Also: Wer bereits Geld bezahlt hat und sich dafür noch Kunstwerke aussuchen muss, sollte dies nun zum 18. November 2018 tun. Alle Ansprüche verfallen danach.

Ich freue mich dennoch auf unseren Tag X – auf die Ausstellung – auf Ihr Kommen. Vielleicht können wir gemeinsam ja eine neue Vision entwickeln!

Herzliche Grüße, Ihre und Eure Ute Wöllmann